Lenbach-Ensemble
„Makellose Technik in hoher Klangkultur“
(Süddeutsche Zeitung)
Das ursprünglich unter dem Namen LENBACH – Quartett bekannte Ensemble wurde 2004 von vier solistisch ausgebildeten Musikern, die sich bei den Münchner Philharmonikern zusammenfanden, auf Anregung von Wolfram Lohschütz aus dem Bedürfnis heraus gegründet, sich neben der Orchesterarbeit intensiv der Kammermusik zu widmen, um ihren individuellen Ausdruckswillen in besonderer Klanggestalt zu verwirklichen.
Namensgeber ist der Münchner Maler Franz v. Lenbach, der 2004 seinen 100. Todetag hatte.
Alle Musiker sind Mitglieder der Münchner Philharmoniker und bringen neben vielen kammermusikalischen Ideen auch umfangreiche Erfahrungen aus der Arbeit in großen Sinfonie – sowie Kammerorchestern und als Solisten mit.
Seit seinem Debut in München konzertiert das LENBACH – Ensemble in vielen anderen Städten Europas.
Das hervorragende Renommé der Künstler, ihre von der Presse gepriesene „makellose Technik in hoher Klangkultur“ sowie ihre „blühende Tongebung“ (SZ) macht sie zu einem äußerst gesuchten Ensemble.
Das Repertoire des LENBACH – Quartetts besteht hauptsächlich aus den Meisterwerken der Wiener Klassik und Romantik, aber auch die Musik des 20./21. Jahrhunderts wird zunehmend in die Programme gesetzt.
Inzwischen spielt die Kammermusik – Formation sehr erfolgreich als
LENBACH – Ensemble in verschiedenen Besetzungen sowohl vom Streichtrio bis zum Streich – Sextett
als auch mit dem ARD – Preisträger Paul Rivinius vom Klaviertrio bis zum Klavierquintett.
Hörbeispiele
Live von unseren Konzerten:
MENDELSSOHN Klaviertrio Nr.1 d-moll, op.49
Molto Allegro agitato
MENDELSSOHN Klaviertrio Nr.1 d-moll, op.49
Andante con moto tranquillo
MENDELSSOHN Klaviertrio Nr.1 d-moll, op.49
Scherzo - Leggiero e vivace
MENDELSSOHN Klaviertrio Nr.1 d-moll, op.49
Finale - Allegro assai appassionato
BEETHOVEN, Zehn Variationen
über Wenzel Müllers Lied „Ich bin der Schneider Kakadu“,
op.121a
Zehn Variationen
Über den Gründer
Wolfram Lohschütz
Wolfram Lohschütz erhielt den ersten Violinunterricht im Alter von vier Jahrenund wurde bereits drei Jahre später als Jungstudent in die Klasse von Prof. Gert Hoelscher an der Würzburger Musikhochschule aufgenommen.
Während der Schulzeit war Wolfram Lohschütz mehrfach 1.Preisträger im Wettbewerb „Jugend musiziert“. Nach dem Abitur setzte er sein Studium bei Prof. Igor Ozim in Köln fort. Auf seine erfolgreiche Reifeprüfung hin erhielt er ein Stipendium für die Meisterklasse von Prof. Ozim und Karen Turpie am Konservatorium Bern.
Anschließend ermöglichte Wolfram Lohschütz ein weiteres Stipendium die Aufnahme an die renommierte Juilliard School in New York in die Klasse von Dorothy DeLay (die u.a. auch Itzhak Perlman, Shlomo Mintz u. Gil Shaham ausbildete). Während seiner gesamten Studienzeit absolvierte Wolfram Lohschütz Meisterkurse u.a. bei Max Rostal, Walter Forchert, Yfrah Neaman, Valery Klimov sowie bei Chaim Taub (ehem. Konzertmeister Israel Philharmonic).
Kammermusikalisch wurde Lohschütz vor allem vom Amadeus– und vom Juilliard-Quartett sowie von Samuel Sanders beeinflußt.
Er wirkte u.a. im Mainzer Kammerorchester (G.Kehr), der Deutschen Kammerakademie Neuss (I.Goritzki), im Bach-Collegium Stuttgart (H.Rilling) sowie im Aspen Festival Orchestra mit, und war unter Leonard Bernstein, Semyon Bychkov und Christoph Eschenbach Konzertmeister im Schleswig-Holstein-Festival – Orchester 1989.
Seit 1990 ist er als 1. Geiger bei den Münchner Philharmonikern engagiert, wo er u.a. unter Sergiu Celibidache, James Levine, C. Thielemann, Lorin Maazel sowie Valery Gergiev musiziert.
Seine große Liebe gilt allerdings der Kammermusik: Regelmäßig musiziert er bei den Philh. Solisten und dem Phil. Kammerorchester München sowie als Primarius beim Phil. Streichtrio sowie dem von ihm 2004 gegründeten LENBACH – Quartett, das er zum LENBACH – Ensemble erweitert hat.
Wolfram Lohschütz spielt auf einer Violine von P. Guarneri, Venedig, ca. 1740.